Die Musik, im Sinne von eigener Klangerzeugung, kam erst recht spät in mein Leben, dafür aber mit Nachdruck: Innerhalb weniger Monate lernte ich das Didgeridoo und die Maultrommel zu spielen und den Kehlgesang. Von Anfang an zog es mich auf die Bühne. Mein erstes "Konzert" hatte ich mit einer Punkband, deren Bassist es fertig gebracht hatte, zwei Amps durch zu bringen... und ich hatte zufällig mein Didgeridoo dabei. Also wurde gejamt! Das war auch gewissermassen stilbildend, nein, nicht im Sinne von Punk, vielmehr im Sinne von Jam, der Improvisation, dem Unvorhergesehenen. Die Vorliebe für diese Art der künstlerischen Auseinandersetzung mit Zeit, Ort, Anderen und Intuition, sowohl als Solist als auch im Ensemble, begleitet mich während meiner gesamten Laufbahn.